Lebenssituation · Mobbing & Gewalt

Mobbing – psychologische Hilfe in der Schweiz

Mobbing ist keine Lappalie. Es hinterlässt reale psychische Spuren – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. PsyCare bietet professionelle Unterstützung, diskret und online.

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Psychotherapiesitzung bei Mobbing
Sektion 1 · Was steckt dahinter?

Was Mobbing mit Menschen macht

Mobbing ist keine Lappalie. Wer systematisch ausgegrenzt, beleidigt, ignoriert oder schikaniert wird – ob am Arbeitsplatz, in der Schule oder im sozialen Umfeld – erleidet reale psychische Schäden. Die Forschung zeigt klar: Mobbing-Erfahrungen erhöhen das Risiko für Depressionen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und sogar Suizidgedanken erheblich.

In der Schweiz ist Mobbing am Arbeitsplatz gesetzlich nicht explizit geregelt, was Betroffene oft allein lässt. Hinzu kommt die innere Hürde: Viele Betroffene schämen sich, glauben, selbst schuld zu sein, oder fürchten, nicht ernst genommen zu werden. Genau hier setzt professionelle Psychotherapie an – als sicherer Raum, in dem Erlebnisse benannt und verarbeitet werden können.

Mobbing hinterlässt echte psychische Spuren – und diese sind behandelbar. Professionelle Therapie hilft, die Erlebnisse zu verarbeiten und das Selbstbild wieder aufzubauen.

Sektion 2 · Erkennen Sie sich wieder?

Mobbing am Arbeitsplatz – wenn das Büro zur Hölle wird

Workplace Mobbing bezeichnet wiederholte, gezielte Feindseligkeiten gegenüber einer Person im beruflichen Umfeld. Typische Formen sind: systematisches Ignorieren, ungerechtfertigte Kritik, das Zurückhalten von Informationen, Gerüchte streuen oder das Untergraben von Arbeitsergebnissen.

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Häufige Folge

Selbstzweifel & Scham

  • An sich selbst schuld glauben
  • Selbstbild erschüttert
  • Scham & Rückzug
  • Vertrauen verloren

Mobbing lässt Betroffene zweifeln – Therapie hilft, die eigene Wahrnehmung wiederzufinden.

😰

Häufige Folge

Angst & Vermeidung

  • Angst vor Schule/Arbeit
  • Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Sozialer Rückzug

Wenn man den Ort des Mobbings fürchtet, braucht man professionelle Begleitung.

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Häufige Folge

Depression & Erschöpfung

  • Tiefe Traurigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Im schlimmsten Fall: Suizidgedanken

Mobbing-bedingte Depression ist behandelbar – suchen Sie jetzt Hilfe.

Mobbing ist nicht Ihre Schuld – holen Sie sich jetzt professionelle Unterstützung.

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Sektion 3 · Formen & Ursachen

Schulisches Mobbing – Hilfe für Kinder, Jugendliche und Eltern

Mobbing tritt in vielen Formen auf – am Arbeitsplatz, in der Schule, online oder im sozialen Umfeld. Jede Form hinterlässt Spuren, die professionelle Begleitung erfordern.

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Workplace Mobbing

Systematisches Ignorieren, ungerechtfertigte Kritik, Gerüchte – Mobbing am Arbeitsplatz hinterlässt tiefe Wunden.

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Schulisches Mobbing

Kinder und Jugendliche werden ausgegrenzt, beleidigt und gedemütigt – heute auch digital und rund um die Uhr.

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Cybermobbing

Online-Beleidigungen, Blossstellung und Ausgrenzung in sozialen Medien haben eine neue Dimension des Mobbings geschaffen.

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Soziales Umfeld

Mobbing kann auch im Freundeskreis, Verein oder anderen sozialen Gruppen auftreten.

Den Weg zurück zu sich selbst finden

Mobbing verletzt das Selbstbild. Wer lange Zeit erlebt hat, abgewertet und ausgegrenzt zu werden, glaubt irgendwann selbst, nicht genug zu sein. Die Wiederherstellung des Selbstwertgefühls ist deshalb ein zentrales Ziel der therapeutischen Arbeit mit Mobbing-Betroffenen.

Sektion 4 · Der Weg aus dem Mobbing

Online-Therapie bei PsyCare – diskret und professionell

Unsere Therapeut:innen begleiten Betroffene aller Altersgruppen mit bewährten Methoden – Kognitive Verhaltenstherapie, Traumatherapie und Selbstwert-Arbeit – von zu Hause aus, ohne Wartezimmer.

01

Sicher benennen

Was passiert? Was sind die Auswirkungen? Im geschützten Rahmen können Erlebnisse benannt und anerkannt werden.

02

Selbstbild stärken

Negative Glaubenssätze durch Mobbing erkennen und behutsam korrigieren.

03

Handlungsoptionen entwickeln

Was kann ich tun? Welche Ressourcen habe ich? Therapie hilft, Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen.

04

Vertrauen neu aufbauen

In andere Menschen und in die eigene Wahrnehmung wieder vertrauen – Schritt für Schritt.

Therapeutin bei PsyCare – Mobbing-Therapie online

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Mann in Online-Therapie – Mobbing erkennen

Wie erkenne ich, ob ich gemobbt werde und wie unterscheidet es sich von normalem Konflikt?

Der entscheidende Unterschied zwischen einem normalen Konflikt und Mobbing liegt in drei Merkmalen: Systematik, Wiederholung und Machtungleichgewicht. Während ein gewöhnlicher Streit zwischen gleichgestellten Personen situativ entsteht und gelöst werden kann, handelt es sich bei Mobbing um gezielte, wiederholte Angriffe – über Wochen oder Monate –, die darauf ausgerichtet sind, eine Person zu destabilisieren, auszugrenzen oder zu schädigen. Die Person, die gemobbt wird, befindet sich dabei typischerweise in einer schwächeren Position und kann sich kaum zur Wehr setzen.

Psychische Warnsignale, die auf Mobbing hindeuten, sind unter anderem ein zunehmendes Gefühl der Ohnmacht, anhaltende Angst vor bestimmten Situationen oder Orten (z. B. dem Arbeitsplatz oder der Schule), das Gefühl, unsichtbar oder wertlos zu sein, sowie körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Magenprobleme ohne klare medizinische Ursache. Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Erlebnisse „schlimm genug" sind, ist das bereits ein Zeichen, dass Sie Unterstützung verdienen.

Welche psychischen Folgen hat Mobbing und wie hilft Therapie bei der Verarbeitung?

Mobbing kann schwerwiegende und langanhaltende psychische Folgen haben. Studien zeigen, dass Betroffene ein deutlich erhöhtes Risiko für posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), klinische Depressionen und Angststörungen tragen. Typische Symptome sind Flashbacks, Hypervigilanz, emotionale Taubheit, sozialer Rückzug und ein tief erschüttertes Selbstwertgefühl. In schweren Fällen können auch Suizidgedanken auftreten – ein Zeichen, dass professionelle Hilfe dringend notwendig ist.

Psychotherapie bietet Betroffenen einen sicheren Raum, um das Erlebte zu benennen, einzuordnen und zu verarbeiten. Methoden wie die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) helfen dabei, negative Denkmuster zu erkennen und zu verändern, während traumafokussierte Ansätze wie EMDR gezielt bei der Verarbeitung belastender Erinnerungen eingesetzt werden. Mit professioneller Begleitung lernen Betroffene, das Selbstvertrauen wieder aufzubauen, Grenzen zu setzen und langfristig ein stabileres psychisches Gleichgewicht zu finden.

Therapiesitzung – Verarbeitung von Mobbing-Folgen

Häufige Fragen zur Therapie bei Mobbing

Was ist der Unterschied zwischen Mobbing und einem normalen Konflikt?
Mobbing zeichnet sich durch drei Kernmerkmale aus: Systematik, Wiederholung über einen längeren Zeitraum (mindestens mehrere Wochen) und ein Machtungleichgewicht. Ein normaler Konflikt entsteht situativ zwischen gleichgestellten Personen und kann gelöst werden. Mobbing hingegen ist gezielt, wiederkehrend und darauf ausgerichtet, eine Person zu destabilisieren oder auszugrenzen.
Welche psychischen Folgen kann Mobbing langfristig haben?
Mobbing kann schwerwiegende und langanhaltende psychische Folgen verursachen, darunter posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), klinische Depressionen, Angststörungen, chronische Erschöpfung und ein tiefgreifend erschüttertes Selbstwertgefühl. In schweren Fällen können auch Suizidgedanken auftreten. Je früher professionelle Hilfe gesucht wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Wie hilft Psychotherapie bei der Verarbeitung von Mobbing-Erfahrungen?
Psychotherapie bietet einen sicheren, vertraulichen Raum, in dem Betroffene ihre Erlebnisse benennen und verarbeiten können. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft dabei, negative Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Traumafokussierte Methoden wie EMDR können belastende Erinnerungen gezielt bearbeiten. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl wiederherzustellen, Grenzen zu setzen und langfristig psychische Stabilität zu finden.
Kann man Mobbing am Arbeitsplatz auch online therapieren lassen?
Ja. Online-Therapie ist genauso wirksam wie Präsenztherapie und bietet zusätzliche Vorteile: Sie können von zu Hause aus in einer sicheren Umgebung sprechen, ohne den Stress des Pendelns oder die Sorge, jemandem im Wartezimmer zu begegnen. Gerade für Personen, die durch Mobbing soziale Angst entwickelt haben, ist Online-Therapie oft der einfachere erste Schritt.
Wie erkenne ich, ob mein Kind in der Schule gemobbt wird?
Typische Warnsignale bei Kindern und Jugendlichen sind: plötzliche Schulangst oder häufige Krankheiten vor Schultagen, sozialer Rückzug, Schlafstörungen, unerklärliche Stimmungsschwankungen, beschädigte Gegenstände oder fehlende Sachen, Appetitlosigkeit sowie ein sinkendes Selbstwertgefühl. Wenn Sie mehrere dieser Zeichen beobachten, sollten Sie offen und ohne Druck das Gespräch suchen und professionelle Unterstützung in Betracht ziehen.
Was ist Cybermobbing und wie unterscheidet es sich von klassischem Mobbing?
Cybermobbing bezeichnet systematische Beleidigungen, Bedrohungen, Blossstellungen oder Ausgrenzungen über digitale Kanäle – soziale Medien, Messaging-Apps oder Online-Foren. Im Gegensatz zu klassischem Mobbing findet Cybermobbing rund um die Uhr statt, kann anonym geschehen und erreicht potenziell ein grosses Publikum. Inhalte können gespeichert und immer wieder geteilt werden, was die psychische Belastung für Betroffene erheblich erhöht.
Welche Therapiemethoden werden bei Mobbing-Betroffenen eingesetzt?
Bewährte Methoden sind die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zur Bearbeitung negativer Denk- und Verhaltensmuster, traumafokussierte Therapien wie EMDR bei traumatischen Erlebnissen, sowie Selbstwert- und Resilienzarbeit. Für Kinder und Jugendliche kommen häufig spielerische oder kreative Therapieansätze zum Einsatz. Die Wahl der Methode richtet sich immer nach den individuellen Bedürfnissen und der Schwere der Symptome.
Ab wann sollte ich wegen Mobbing professionelle psychologische Hilfe suchen?
Sie sollten professionelle Hilfe suchen, wenn Mobbing-Erlebnisse Ihre Lebensqualität spürbar beeinträchtigen – also wenn Sie Angst vor dem Arbeitstag oder der Schule haben, sich dauerhaft erschöpft oder wertlos fühlen, unter Schlafstörungen leiden oder soziale Situationen meiden. Sie müssen nicht warten, bis es „schlimm genug" ist: Frühzeitige Unterstützung verhindert, dass sich psychische Belastungen verfestigen.
Wie lange dauert eine Therapie nach Mobbing-Erfahrungen?
Die Therapiedauer hängt von der Schwere und Dauer der Mobbing-Erfahrungen, den entstandenen Symptomen und den individuellen Ressourcen ab. Erste positive Veränderungen sind oft schon nach wenigen Sitzungen spürbar. Eine vollständige Verarbeitung und nachhaltige Stabilisierung kann einige Monate bis über ein Jahr dauern. Ihr Therapeut oder Ihre Therapeutin erarbeitet gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.
Werden die Kosten für Mobbing-Therapie in der Schweiz von der Krankenkasse übernommen?
In der Schweiz werden psychotherapeutische Leistungen bei niedergelassenen Psychotherapeuten seit 2022 über die Grundversicherung (KVG) abgerechnet, sofern eine ärztliche Überweisung vorliegt. Online-Therapieplattformen wie PsyCare werden aktuell über Zusatzversicherungen abgerechnet. Prüfen Sie Ihre Police oder kontaktieren Sie uns direkt – wir helfen Ihnen, die Kostenfrage zu klären.

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PsyCare ist eine Schweizer Online-Psychotherapie-Plattform. Bei uns arbeiten lizenzierte Psychotherapeut:innen, die Videositzungen auf Deutsch durchführen – schweizweit, ohne Wartezimmer und ohne lange Wartezeiten. Sie zahlen CHF 180 pro Sitzung oder rechnen über Ihre Zusatzversicherung ab.

Unser Angebot richtet sich an Menschen mit Angststörungen, Burnout, Depressionen, Schlafproblemen und weiteren psychischen Belastungen – sowie an alle, die einfach einen guten Gesprächspartner suchen.

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