Lebenssituation · Existenz & Sinn

Existenzangst & Sinnkrise –
Therapie in der Schweiz

Warum bin ich hier? Was bleibt? Wenn diese Fragen lähmend werden, bietet PsyCare professionelle existenzielle Therapie – online, diskret, ohne Warteliste.

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Psychotherapiesitzung bei Existenzangst und Sinnkrise
Sektion 1 · Was steckt dahinter?

Wenn das Leben seinen Sinn verliert

Existenzielle Krisen treffen Menschen, die sich fragen: Warum bin ich hier? Was ist der Sinn meines Lebens? Was bleibt, wenn alles vergeht? Diese Fragen sind zutiefst menschlich – und zugleich können sie, wenn sie mit voller Wucht auftauchen, als lähmend und beängstigend erlebt werden.

Existenzangst bezeichnet die Konfrontation mit den Grundgegebenheiten des Daseins: Vergänglichkeit, Einsamkeit, Freiheit und Sinnlosigkeit. Sie kann durch Erlebnisse ausgelöst werden – den Tod eines nahestehenden Menschen, eine schwere Erkrankung, ein einschneitendes Scheitern – oder scheinbar aus dem Nichts entstehen. Betroffene beschreiben oft ein Gefühl der inneren Leere, der Unwirklichkeit des Alltags und einer tiefen, schwer benennbaren Traurigkeit.

Existenzielle Fragen sind keine Krankheitssymptome – aber wenn sie das Leben lähmen, ist professionelle Begleitung der erste wichtige Schritt.

Sektion 2 · Erkennen Sie sich wieder?

Existenzielle Therapie – ein philosophisch-psychologischer Ansatz

Die existenzielle Psychotherapie, begründet von Denkern wie Viktor Frankl, Irvin Yalom und Rollo May, befasst sich direkt mit den grossen Lebensfragen. Sie nimmt Angst, Sinnsuche und Endlichkeit nicht als Störungen wahr, die beseitigt werden müssen, sondern als fundamentale Themen, die durchgearbeitet werden wollen.

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Häufiges Erleben

Innere Leere & Sinnlosigkeit

  • Nichts fühlt sich bedeutsam an
  • Alltag wirkt unwirklich
  • Tiefsitzende Traurigkeit
  • Gleichgültigkeit

Sinnleere ist keine Schwäche – sie ist ein Ruf nach Tiefe.

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Häufiges Erleben

Todesangst & Vergänglichkeit

  • Angst vor dem Tod
  • Gedanken über Endlichkeit
  • Schlaflosigkeit durch Grübeln
  • Panik ohne Auslöser

Todesangst ist behandelbar – existenzielle Therapie öffnet neue Perspektiven.

Häufiges Erleben

Orientierungslosigkeit

  • Wozu das alles?
  • Keine Ziele mehr
  • Zukunft erscheint leer
  • Rückzug aus dem Leben

Orientierungslosigkeit kann der Beginn einer tiefen Neuausrichtung sein.

Existenzielle Fragen verdienen echte Antworten – und professionelle Begleitung.

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Sektion 3 · Ursachen und Auslöser

Todesangst, Vergänglichkeit und der Umgang mit dem Unvermeidlichen

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Einschneidende Verluste

Der Tod eines nahestehenden Menschen, eine schwere Erkrankung oder ein tiefes Scheitern können existenzielle Fragen aufwerfen.

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Lebensphasen-Übergänge

Pensionierung, leeres Nest, Midlife – grosse Übergänge können das bisherige Sinngebäude erschüttern.

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Gesellschaftliche Sinnkrise

Klimaangst, politische Unsicherheit und soziale Beschleunigung machen es schwerer, persönlichen Sinn zu finden.

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Philosophische Sensibilität

Manche Menschen sind von Natur aus tiefer mit existenziellen Fragen konfrontiert – das braucht einen passenden therapeutischen Rahmen.

Viktor Frankl: Menschen brauchen ein Warum

Viktor Frankl hat gezeigt: Menschen können fast alles ertragen, wenn sie ein Warum haben. Sinnfindung ist kein Luxus, sondern ein psychologisches Grundbedürfnis. In der Therapie können Sie erkunden, was Ihnen wirklich wichtig ist – durch Beziehungen, Kreativität, Beitrag oder die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments.

Sektion 4 · Der Weg zum Sinn

Sinn finden – persönlich und in der Gemeinschaft

Unsere Therapeut:innen begleiten Sie mit existenziellen und humanistischen Ansätzen – orientiert an Frankl, Yalom und May – auf dem Weg zu einem bewussteren, bedeutungsvolleren Leben.

01

Ernsthaft gehört werden

Existenzielle Fragen werden in der Therapie nicht wegerklärt – sie werden gemeinsam exploriert.

02

Todesangst durcharbeiten

Einen anderen Bezug zur eigenen Endlichkeit entwickeln – nicht Angst weg, sondern Angst durcharbeiten.

03

Eigene Werte entdecken

Was gibt meinem Leben Bedeutung? Durch Beziehungen, Kreativität, Beitrag, Spiritualität – ganz persönlich.

04

Reicher, nicht düsterer

Viele Klienten berichten: Die Auseinandersetzung mit dem Tod macht das Leben reicher – nicht düsterer.

Therapeutin bei PsyCare – existenzielle Therapie online

Warum PsyCare?

Existenzielle & humanistische Therapie

Frankl, Yalom-orientierte Ansätze

CHF 180 pro Session

Online, diskret, schweizweit

Keine Warteliste

Starten Sie jetzt – und finden Sie Ihren persönlichen Weg zum Sinn.

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Mann in Online-Therapie – Existenzangst und Sinnlosigkeit

Was ist Existenzangst und woher kommt die Angst vor dem Sinnlosen?

Existenzangst wurzelt in den philosophischen Grundfragen des Menschseins: Wozu lebe ich? Was bleibt nach meinem Tod? Habe ich die richtige Wahl getroffen? Denker wie Søren Kierkegaard und Jean-Paul Sartre beschrieben diese Angst als untrennbar mit menschlicher Freiheit verbunden – wer wählen kann, muss mit der Last der Verantwortung und Ungewissheit leben. Psychologisch gesehen entsteht Existenzangst an der Schnittstelle von Bewusstsein und Endlichkeit: Das Wissen um die eigene Vergänglichkeit und die Unvorhersehbarkeit des Lebens kann ein tiefes, schwer greifbares Unbehagen auslösen.

Im Unterschied zu klinischen Angststörungen – etwa Panikattacken oder Phobien, die sich auf konkrete Objekte oder Situationen beziehen – richtet sich Existenzangst auf das Dasein als Ganzes. Sie ist diffus, oft schwer in Worte zu fassen und wird von Betroffenen häufig als innere Leere, Sinnlosigkeit oder existenzielle Einsamkeit erlebt. Das macht sie in klassischen, symptomorientierten Therapieformen schwer fassbar – und erklärt, warum ein spezifisch existenzieller oder humanistischer Therapieansatz so wichtig ist.

Wie hilft existentielle Psychotherapie bei Sinnkrisen und Lebensangst?

Die existentielle Psychotherapie – geprägt durch Viktor Frankls Logotherapie, Irvin Yaloms Gruppentherapieforschung und Rollo Mays humanistische Psychologie – stellt die grossen Lebensfragen ins Zentrum der Behandlung, anstatt sie zu umgehen. In der Logotherapie etwa wird Sinnfindung als zentrales menschliches Motiv verstanden: Therapeut:innen helfen dabei, persönliche Werte und bedeutungsvolle Lebensziele zu entdecken, selbst unter schwierigsten Bedingungen. Sinn kann durch schöpferische Tätigkeit, durch liebende Begegnung oder durch die Haltung gegenüber unvermeidlichem Leid gefunden werden.

Ergänzend bieten achtsamkeitsbasierte Verfahren und akzeptanzorientierte Ansätze konkrete Werkzeuge, um mit Lebensangst umzugehen: nicht durch Verdrängung, sondern durch eine offene, mitfühlende Haltung gegenüber dem Unvermeidlichen. In der Therapie lernen Betroffene, existenzielle Unsicherheit als Teil des Lebens anzunehmen, anstatt gegen sie anzukämpfen. Das Ergebnis ist häufig keine vollständige Auflösung der Angst – wohl aber ein tieferes Fundament im eigenen Leben, mehr innere Freiheit und die Fähigkeit, auch angesichts von Vergänglichkeit mit Bedeutung und Verbundenheit zu leben.

Therapiesitzung – existentielle Psychotherapie bei Sinnkrise

Häufige Fragen zu Existenzangst und Sinnkrise

Was ist Existenzangst und wie äussert sie sich?
Existenzangst bezeichnet die tiefe, oft diffuse Angst vor der eigenen Vergänglichkeit, Sinnlosigkeit und Einsamkeit. Sie äussert sich häufig als innere Leere, Unwirklichkeit des Alltags, Grübeln über den Tod oder das Gefühl, dass nichts mehr bedeutsam ist – ohne einen konkreten äusseren Auslöser.
Was ist der Unterschied zwischen Existenzangst und einer normalen Angststörung?
Klassische Angststörungen (z. B. Panikattacken, Phobien) richten sich auf konkrete Objekte oder Situationen. Existenzangst hingegen bezieht sich auf das Dasein als Ganzes – die Unausweichlichkeit des Todes, die Freiheit und Verantwortung des Lebens und die Frage nach dem Sinn. Sie ist philosophischer Natur und braucht oft einen spezifisch existenziellen Therapieansatz.
Wie erkenne ich, dass ich in einer Sinnkrise stecke?
Typische Zeichen einer Sinnkrise sind: Verlust von Motivation und Lebensfreude, das Gefühl, dass Tätigkeiten und Beziehungen ihren Wert verloren haben, Orientierungslosigkeit bezüglich der eigenen Ziele sowie ein tiefsitzendes "Wozu das alles?". Oft tritt die Sinnkrise nach grossen Lebensveränderungen wie Verlust, Pensionierung oder dem Erreichen lang ersehnter Ziele auf.
Kann Psychotherapie bei Existenzangst und Sinnlosigkeit wirklich helfen?
Ja. Existenzielle Psychotherapie – etwa nach Viktor Frankl (Logotherapie) oder Irvin Yalom – ist speziell darauf ausgerichtet, Menschen bei Sinn- und Lebensangst zu begleiten. Sie hilft nicht, die Angst "wegzumachen", sondern einen tragfähigeren Umgang damit zu entwickeln und persönliche Sinnquellen zu entdecken.
Wie hilft Logotherapie nach Viktor Frankl bei einer Sinnkrise?
Die Logotherapie sieht den Willen zum Sinn als zentrales menschliches Motiv. Therapeut:innen helfen dabei, persönliche Werte und bedeutungsvolle Lebensziele zu entdecken – durch schöpferische Tätigkeit, liebende Begegnung oder die Haltung gegenüber unvermeidlichem Leid. Auch unter schwierigsten Bedingungen kann Sinn gefunden werden.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter Todesangst leide?
Erste Schritte können sein: Das Sprechen mit vertrauten Menschen über die eigenen Gedanken, Achtsamkeitsübungen zur Verankerung im gegenwärtigen Moment, das Lesen von Literatur zu existenziellen Themen (z. B. Irvin Yalom) sowie das Aufsuchen professioneller Unterstützung. Todesangst ist behandelbar – sie muss nicht alleine getragen werden.
Eignet sich Online-Therapie auch für existenzielle Themen und Sinnfragen?
Ja. Online-Therapie per Video ist für existenzielle Themen ebenso wirksam wie Präsenztherapie. Der vertraute Raum der eigenen vier Wände kann sogar helfen, tiefer in persönliche Fragen einzutauchen. Bei PsyCare arbeiten lizenzierte Therapeut:innen mit existenziellen und humanistischen Ansätzen – diskret und ohne Warteliste.
Ab wann sollte ich professionelle Hilfe bei einer Sinnkrise suchen?
Professionelle Hilfe ist sinnvoll, wenn existenzielle Fragen das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen – etwa wenn Sie dauerhaft keine Freude mehr empfinden, soziale Kontakte meiden, unter Schlafstörungen leiden oder Gedanken an Lebensüberdruss auftreten. Je früher Sie Unterstützung suchen, desto wirksamer kann die Therapie sein.
Was kostet Therapie bei Existenzangst in der Schweiz?
Bei PsyCare kostet eine Therapiesitzung CHF 180. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Die Kosten für psychologische Psychotherapie werden in der Schweiz derzeit nicht regulär von der Grundversicherung übernommen, können aber bei einigen Zusatzversicherungen teilweise rückvergütet werden.
Wie lange dauert eine Therapie bei Existenzangst oder einer Sinnkrise?
Die Dauer hängt von der individuellen Situation ab. Manche Menschen erleben bereits nach wenigen Sitzungen eine spürbare Erleichterung und neue Orientierung. Eine tiefergehende existenzielle Auseinandersetzung kann jedoch auch einen längerfristigen therapeutischen Prozess über mehrere Monate erfordern. Gemeinsam mit Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten legen Sie das Tempo fest.

Existenzielle Krisen sind nicht das Ende –
sie sind der Beginn eines bewussteren Lebens.

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Über PsyCare

Psychotherapie, die zu Ihrem Leben passt

PsyCare ist eine Schweizer Online-Psychotherapie-Plattform. Bei uns arbeiten lizenzierte Psychotherapeut:innen, die Videositzungen auf Deutsch durchführen – schweizweit, ohne Wartezimmer und ohne lange Wartezeiten. Sie zahlen CHF 180 pro Sitzung oder rechnen über Ihre Zusatzversicherung ab.

Unser Angebot richtet sich an Menschen mit Angststörungen, Burnout, Depressionen, Schlafproblemen und weiteren psychischen Belastungen – sowie an alle, die einfach einen guten Gesprächspartner suchen.

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